Über uns Kinder Teenager Jugend Pfadfinder Predigten Veranstaltungen Links Archiv
Startseite

Startseite


Über uns Kinder Teenager Jugend Pfadfinder Predigten Veranstaltungen Links Archiv

Kontakt Impressum Intern

Herzlich willkommen

auf den Seiten der Freien evangelischen Gemeinde Wienhausen!


Vorwort Gemeindebrief
Gottes WUNDERbare Wege in der Wüste

"
Als nun der Pharao das Volk hatte ziehen lassen, führte sie Gott nicht den Weg, der am nächsten war… Er ließ das Volk einen Umweg machen und führte es durch die Wüste zum Schilfmeer." - 2.Mose 13,17+18

So hätten sie es am liebsten gehabt, jene Männer und Frauen, für die Mose es endlich durchbekommen hatte, dass sie zurück in ihre ersehnte Heimat kämen: so schnell wie möglich das Ziel erreichen und sich niederlegen in dem Land, das voll Milch und Honig ist.
Aber der Mensch denkt… und Gott… lenkt.
Denn das war und ist offensichtlich gar nicht das vorrangige Ziel Gottes mit seinem Volk: das GELOBTE LAND.
Und die Geschichte hatte das immer wieder auch bewiesen: Selbst im vermeintlichen Gelobten Land kann Gottes Volk völlig daneben liegen, sich von Ihm entfernen.
Gott will, dass wir "nahe bei Ihm sind".
Und manchmal kann das in der Wüste viel besser geschehen.
Wo sonst nämlich fangen wir an, Gott wieder ganz neu zu suchen, mehr als sonst zu beten, vor Ihm zu liegen, auf Ihn zu warten - als in Zeiten der "Wüste".
Nicht die Zeiten, in denen alles glatt läuft, sind automatisch Segenszeiten.
Aber wenn alles zerbricht und Gott uns Wege führt, die wir nie gewählt hätten, kann es sein, dass Gott gerade hier uns formen und vorbereiten will für etwas viel Größeres.
Für Israel ging der Weg zuerst durch die Wüste.
Aber aus Gottes Sicht ist nichts, wohin er uns führt, etwas Schlechtes.
In der Wüste gab es weder "Milch" noch "Honig".
Doch dafür gab es weitaus Besseres: Brot vom Himmel: MANNAH. Und daran mussten sich die Israeliten sicherlich erst gewöhnen (wörtliche Übersetzung von MANNAH = "Was ist das?")
"Milch" kann sauer werden und "Honig" kann irgendwann ranzig werden.
Gottes wunderbares Brot vom Himmel hingegen war und ist täglich frisch. Israel konnte und sollte keine Vorräte schaffen. Das Volk Gottes sollte in der Abhängigkeit von Gott bleiben. Und deshalb sollte es nicht aus Reserven leben. Jeden Tag musste Israel sich neu aufmachen und das Himmelsbrot einsammeln. Durch Gottes WUNDERbare Versorgung konnte Israel 40 Jahre "dröge" Zeit bestens überleben. Gott gab: niemals zu viel. Aber auch niemals zu wenig.
Glauben wir es doch: Selbst - oder gerade - in Zeiten, in denen angeblich nicht so viel läuft, können zum besonderen Quellgrund werden, wenn wir in diesen Zeiten nur Gott erkennen und mit Ihm Gemeinschaft haben.
Vielleicht machen wir ja gerade dann die Erfahrung: Mit Gott in der Wüste ist die Wüste nicht mehr Wüste, sondern Himmel - Himmel, weil ER da ist.
Entfernen wir uns nicht gleich, wenn wir meinen, dass zur Zeit nicht so viel los ist in der Gemeinde. Vielleicht passiert ja gerade jetzt viel mehr als wir denken.
Nutzen wir diese Zeiten, um uns von Gott vorbereiten zu lassen, damit wir den großen Segen fassen können, der auf uns "Wienhäuser" noch wartet.

Euer Siegfried Korzonnek